Workshop zur Europäischen Union

Am 22.9. nahmen unsere Leistungskurse im Fach Politikwissenschaft des 13. Jahrgangs an einem ganztägigen Workshop zur Europäischen Union teil.

EU 1

 

Weiterlesen: Workshop zur Europäischen Union

OHS meets AJC

OHS meets AJC

Über unseren Kontakt zum American Jewish Committee (AJC) konnten wir eine Begegnung mit einer Gruppe amerikanischer Juden organisieren. Das entsprechende Programm heißt „Germany Close Up - American Jews Meet Modern Germany“ unter steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF).

Nach einer Begrüßungsrede durch Herrn Herrmann fanden sich kleine Gesprächskreise zusammen, um einander zunächst etwas kennenzulernen (getting-to-know-each-other).

Beteiligt waren die Englisch-Leistungskurse des 12. Jahrgangs von Herrn Reichel und Desmerattes sowie der Englisch-Profilkurs des 11. Jahrgangs von Herrn Beltrop.

IMG 0027 001        IMG 0030 001

 

IMG 0029 001        IMG 0035 001

Danach führten unsere Schüler ihre Gäste durch das Schulgebäude und berichteten vom Alltag sowie den Highlights der Otto-Hahn-Schule.

Nach der Führung kam man dann in etwas größeren Gesprächsrunden zusammen und wagte sich auch an ernsthaftere politische Themen, wobei unsere Schüler an die Diskussionsveranstaltung der Vorwoche („Israels Politik im Nahen Osten – Ursache für alltäglichen Antisemitismus?“) anknüpfen konnten.

Insgesamt wurde die Veranstaltung von allen Seiten als sehr gelungen empfunden und hat wieder ein wenig dazu beigetragen, sich trotz des emotionalen Themas (Stichworte: Israel, Antisemitismus, Nahost-Konflikt, Palästina) in die Perspektive „der anderen“ hineinzuversetzen und deren Lage empathisch zu beurteilen.

Wir hoffen unsere Zusammenarbeit mit dem AJC / Germany Close up / ASF in Zukunft fortsetzen zu können!

Politik-Diskussionsveranstaltung an der OHS: Junge Muslime - Außenseiter in Deutschland?

Junge Muslime - Außenseiter in Deutschland?

Nach der letztjährigen kontroversen Auseinandersetzung mit Hamed Abdel-Samads Thesen veranstalteten wir am 8. Mai 2015 die nächste Runde unserer Gesprächsreihe zum Thema: ‚Junge Muslime – Außenseiter in Deutschland?‘. Vor den SchülerInnen des 11. und 12. Jahrgangs der Schule diskutierten Ahmad Mansour (Autor im SPIEGEL, Projekte gegen Extremismus (Heros), Teilnehmer der Islamkonferenz), Mehdi Chahrour (Mitbegründer des Vereins „Muslime aller Herkünfte deutscher Identität“, [Mahdi]), Frau Siemes (Vertreterin der Naumann-Stiftung, FDP), Amina Chahrour (13.Jg OHS) und Ismail Bajouk (11. Jg OHS). Moderiert wurde diese Diskussion von Ina Schenk, einer Kollegin des benachbarten Albrecht-Dürer-Gymnasiums.

Zunächst schilderten die beiden SchülerInnenvertreterInnen eigene Erfahrungen, wobei sie verdeutlichten, dass Ausgrenzungserfahrungen insbesondere in anderen Stadtteilen gemacht werden, während man in Neukölln dies nicht erlebe. Innerhalb der folgenden Diskussion geriet insbesondere die Fragestellung in den Fokus, ob man davon sprechen müsse, dass muslimische Jugendliche für ihr Außenseiter-Sein selbst verantwortlich seien. Während Ahmad Mansour dafür plädierte die familiären und sozialen Hintergründe in den Blick zu nehmen und pädagogisch die Jugendlichen bei ihrer Identitätssuche zu unterstützen, sah Mehdi Chahrour die Verantwortung für Ausgrenzung bei der häufig integrationsunwilligen Mehrheitsgesellschaft. Frau Siemes betonte die Bedeutung von Bildungserfolgen für eine gelingende Ankunft in und Teilhabe an der Gesellschaft.

Um eine Beteiligung der ZuhörerInnen zu gewährleisten, hatten die SchülerInnen die Möglichkeit Fragen schriftlich zu formulieren – diese wurden gegen Ende der Diskussion thematisiert.

Insgesamt wurde im Anschluss die Veranstaltung von den Beteiligten als notwendige und gelungene Fortsetzung der Diskussionsreihe angesehen.

Die Arbeitsgemeinschaft des Kollegiums bedankt sich bei den Diskutanten.

Eine Fortsetzung der Reihe ist für den Herbst 2015 vorgesehen.

Muslime in Deutschland 2015 045-001

 

Muslime in Deutschland 2015 025-001

 

Muslime in Deutschland 2015 046-001

Israels Politik im Nahen Osten – Ursache für alltäglichen Antisemitismus?

Diskussionsveranstaltung an der Otto-Hahn-Schule

Israels Politik im Nahen Osten – Ursache für alltäglichen Antisemitismus?

Unsere Diskussionsrunde war die bereits dritte Veranstaltung unserer politischen Gesprächsreihe an der Otto-Hahn-Schule. Nach einer kontroversen Auseinandersetzung mit Hamed Abdel-Samads Thesen im Jahr 2014 diskutierten wir zuletzt im Mai 2015 zur Frage „Junge Muslime – Außenseiter in Deutschland?“

In diesem Jahr stellten wir uns nun einem für viele Schüler sehr emotionalen Thema: Dem Nahost-Konflikt, genauer der Frage, ob Israels Politik im Nahen Osten die Ursache für alltäglichen Antisemitismus in unserem Bezirk ist.

P1480808

Dazu formulierten die SchülerInnen der Oberstufe im Vorfeld Fragen, die dann thematisch geordnet wurden und den ersten Teil der Veranstaltung – eine Podiumsdiskussion von 3 Experten – strukturierten. Dadurch konnten die Schülerinteressen berücksichtigt und ihre Vorbereitung wertgeschätzt werden.

Zudem gelang uns eine Versachlichung des Themas, die nach unseren Erfahrungen keineswegs selbstverständlich ist.

Eingeladen waren Fritz Felgentreu (MdB, SPD-Fraktion, Verteidigungsausschuss), Ruben Lehnert (die Linke) und Mohamed Ibrahim, der sich durch seinen Nahost-Konflikt-Workshop im Rahmen des Violence Prevention Network (VPN) als Experte empfohlen hatte, hier aber als Privatperson argumentierte sowie Matthias Becker vom American Jewish Committee.

Leider musste der Vertreter des AJC kurzfristig gesundheitsbedingt absagen. Unsere Kooperation wird natürlich trotzdem fortgesetzt: Bereits in der kommenden Woche besucht eine jüdisch-amerikanische Austauschgruppe die OHS, um mit unseren Englisch-Leistungskursen ins Gespräch zu kommen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten unsere Schüler in kleinen Gesprächskreisen die Möglichkeit mit den Experten zu diskutieren, was intensiv genutzt wurde. Besonders dieses Format wurde von allen Beteiligten als sehr gewinnbringend eingeschätzt. Veranstalter und SchülerInnen erhielten ein großes Lob von den Diskutanten!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Bedeutsamkeit des Themas allseits anerkannt wurde: Der Blick auf alltäglichen Antisemitismus wurde geschärft und auch die Komplexität des Nahostkonflikts, welche keine einfachen Schuldzuweisungen und Lösungsansätze zulässt, wurde sichtbar.

Die verantwortliche Arbeitsgemeinschaft des Kollegiums bedankt sich auch auf diesem Weg bei allen Beteiligten!

Eine Fortsetzung der Gesprächsreihe ist für das kommende Jahr vorgesehen.

 

Hier noch einige Bilder der Veranstaltung...

IMG 1115        P1480845

 

P1480859        P1480863

   
© ALLROUNDER