Planspiel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU

Am 10. und 11. November führten wir im 13. Jahrgang ein Planspiel zur aktuellen europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik durch. Dabei übernahmen die SchülerInnen der Grund- und Leistungskurse Politikwissenschaft die Rollen der Abgeordneten im Europäischen Parlament sowie der Innenminister der EU im Ministerrat.

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Besuch bei TERRE DES FEMMES

Die Stiftung der Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes" lud am 15.10.2016 ins Rote Rathaus zum offenen Abend ein. Unter den knapp 150 Gästen waren auch vier Schülerinnen und ein Lehrer der Otto-Hahn-Schule. Für gute musikalische Unterhaltung sorgte das A-Capella-Quintett "Berlin Lights". Das Interesse unserer kleinen Delegation an der Veranstaltung galt jedoch  dem Vortrag von Diplom-Psychologe und Autor Ahmad Mansour, der vielen unserer Schüler_innen durch seine Werke und insbesondere aufgrund seiner Teilnahme an unserer Podiumsdiskussion 2015 (http://oho-berlin.de/unterricht/faecher/gesellschaftskunde/77-beitraege/162-politik-diskussionsveranstaltung-an-der-ohs-junge-muslime-au%C3%9Fenseiter-in-deutschland.html) bekannt ist.

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OHS meets AJC

OHS meets AJC

Über unseren Kontakt zum American Jewish Committee (AJC) konnten wir eine Begegnung mit einer Gruppe amerikanischer Juden organisieren. Das entsprechende Programm heißt „Germany Close Up - American Jews Meet Modern Germany“ unter steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF).

Nach einer Begrüßungsrede durch Herrn Herrmann fanden sich kleine Gesprächskreise zusammen, um einander zunächst etwas kennenzulernen (getting-to-know-each-other).

Beteiligt waren die Englisch-Leistungskurse des 12. Jahrgangs von Herrn Reichel und Desmerattes sowie der Englisch-Profilkurs des 11. Jahrgangs von Herrn Beltrop.

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Danach führten unsere Schüler ihre Gäste durch das Schulgebäude und berichteten vom Alltag sowie den Highlights der Otto-Hahn-Schule.

Nach der Führung kam man dann in etwas größeren Gesprächsrunden zusammen und wagte sich auch an ernsthaftere politische Themen, wobei unsere Schüler an die Diskussionsveranstaltung der Vorwoche („Israels Politik im Nahen Osten – Ursache für alltäglichen Antisemitismus?“) anknüpfen konnten.

Insgesamt wurde die Veranstaltung von allen Seiten als sehr gelungen empfunden und hat wieder ein wenig dazu beigetragen, sich trotz des emotionalen Themas (Stichworte: Israel, Antisemitismus, Nahost-Konflikt, Palästina) in die Perspektive „der anderen“ hineinzuversetzen und deren Lage empathisch zu beurteilen.

Wir hoffen unsere Zusammenarbeit mit dem AJC / Germany Close up / ASF in Zukunft fortsetzen zu können!

Workshop zur Europäischen Union

Am 22.9. nahmen unsere Leistungskurse im Fach Politikwissenschaft des 13. Jahrgangs an einem ganztägigen Workshop zur Europäischen Union teil.

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Israels Politik im Nahen Osten – Ursache für alltäglichen Antisemitismus?

Diskussionsveranstaltung an der Otto-Hahn-Schule

Israels Politik im Nahen Osten – Ursache für alltäglichen Antisemitismus?

Unsere Diskussionsrunde war die bereits dritte Veranstaltung unserer politischen Gesprächsreihe an der Otto-Hahn-Schule. Nach einer kontroversen Auseinandersetzung mit Hamed Abdel-Samads Thesen im Jahr 2014 diskutierten wir zuletzt im Mai 2015 zur Frage „Junge Muslime – Außenseiter in Deutschland?“

In diesem Jahr stellten wir uns nun einem für viele Schüler sehr emotionalen Thema: Dem Nahost-Konflikt, genauer der Frage, ob Israels Politik im Nahen Osten die Ursache für alltäglichen Antisemitismus in unserem Bezirk ist.

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Dazu formulierten die SchülerInnen der Oberstufe im Vorfeld Fragen, die dann thematisch geordnet wurden und den ersten Teil der Veranstaltung – eine Podiumsdiskussion von 3 Experten – strukturierten. Dadurch konnten die Schülerinteressen berücksichtigt und ihre Vorbereitung wertgeschätzt werden.

Zudem gelang uns eine Versachlichung des Themas, die nach unseren Erfahrungen keineswegs selbstverständlich ist.

Eingeladen waren Fritz Felgentreu (MdB, SPD-Fraktion, Verteidigungsausschuss), Ruben Lehnert (die Linke) und Mohamed Ibrahim, der sich durch seinen Nahost-Konflikt-Workshop im Rahmen des Violence Prevention Network (VPN) als Experte empfohlen hatte, hier aber als Privatperson argumentierte sowie Matthias Becker vom American Jewish Committee.

Leider musste der Vertreter des AJC kurzfristig gesundheitsbedingt absagen. Unsere Kooperation wird natürlich trotzdem fortgesetzt: Bereits in der kommenden Woche besucht eine jüdisch-amerikanische Austauschgruppe die OHS, um mit unseren Englisch-Leistungskursen ins Gespräch zu kommen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten unsere Schüler in kleinen Gesprächskreisen die Möglichkeit mit den Experten zu diskutieren, was intensiv genutzt wurde. Besonders dieses Format wurde von allen Beteiligten als sehr gewinnbringend eingeschätzt. Veranstalter und SchülerInnen erhielten ein großes Lob von den Diskutanten!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Bedeutsamkeit des Themas allseits anerkannt wurde: Der Blick auf alltäglichen Antisemitismus wurde geschärft und auch die Komplexität des Nahostkonflikts, welche keine einfachen Schuldzuweisungen und Lösungsansätze zulässt, wurde sichtbar.

Die verantwortliche Arbeitsgemeinschaft des Kollegiums bedankt sich auch auf diesem Weg bei allen Beteiligten!

Eine Fortsetzung der Gesprächsreihe ist für das kommende Jahr vorgesehen.

 

Hier noch einige Bilder der Veranstaltung...

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