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Zu den Perlen der Donau – mit dem Fahrrad von Wien nach Budapest

Vom 17.09.2013 bis zum 27.09.2013 war eine Gruppe der Oberstufe der Otto-Hahn-Schule auf dem Fahrrad entlang der Donau unterwegs. Nach diversen Komplikationen auf der eher mäßig besuchten Vorbereitungstour war auch bei den betreuenden Lehrern Skepsis über die Machbarkeit des Unterfangens aufgekommen. Trotz aller Unkenrufe aber machte sich die Delegation am Abend des 17. September mit dem Zug auf den Weg nach Wien.

An den beiden folgenden Tagen wurde die Hauptstadt des ehemaligen Großreichs Österreich-Ungarn zu Fuss und mit dem Rad erkundet.
Schließlich machten wir uns am Freitag auf den Weg Richtung Bratislava (Pressburg). Nach 90 teilweise beschwerlichen Kilometern erreichte die Gruppe wohlbehalten die Unterkunft in der slowakischen Hauptstadt.

Nach einem für das ein oder andere Gesäß und Handgelenk dringend notwendigem Ruhetag schwangen sich die Otto-Hahn-Pedaleure am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein wieder in ihre Sättel und fegten – nur von einigen Plattfüssen gebremst – Györ (Raab) entgegen.

Leider hielten sich nicht alle konsequent an das wiederholt erschallende „Rechts fahren“, so dass es für einen unserer Sportler zu einem glimpflich ausgehenden Zusammenstoß mit einer ungarischen Radlerin kam. Abends bestaunten wir die Innenstadt Györs und diskutierten angeregt die Wahlnachrichten aus der Heimat.
Die dritte Etappe führte uns vorbei an dem Pferdegestüt Babolna nach Komárno. Hier erwartete einige eine Dampfdusche und andere eine schmerzhafte Niederlage im Poolbillard.
Schon am nächsten Tag ging es auf slowakischer Seite weiter nach Esztergom. Bekannt aus dem deutschen Versepos „Nibelungenlied“. Unser tägliches mittägliches Picknick fand dieses Mal auf dem Damm der Donau statt.

Einige fürchteten die nur kalten Duschen am Abend und wollten schon direkt bis Budapest durchfahren, doch ein ehemaliges Kraftwerkgelände verzögerte die Weiterfahrt, so dass einige Schüler in den Genuß einer Kickerlehrstunde kamen und wir angeregt die Aktulität der Handlungsmotive Kriemhilds, Hagens und Gunthers diskutieren konnten.
Der nächste Tage wartete mit dem landschaftlichen Höhepunkt der Reise auf: Entlang des Donauknies erreichten wir schließlich DIE Perle der Donau: Budapest. Auf dem Heldenplatz endete unsere 406 Kilometer lange Radtour.
Am folgenden Tag genossen wir ein Relikt der türkischen Fremdherrschaft in Ungarn und besuchten (gut versichert) das Széchenyi fürdő - ein Hamam mit allen Schikanen.

Der letzte Nachmittag war dann Rundgängen durch das flache, in die Tiefebene Ungarns vorausweisende Pest gewidmet. Am Abend besuchten wir gemeinsam die einen wundervollen Panoramablick bietende Burg in Buda.

 

Weiterlesen: http://www.perlen-der-donau.de.tl/

 

Feedback der Teilnehmer:

Ich fand die Fahrt einfach total schön. Danke für diese tolle Fahrt!

Die Fahrt war eine der besten, die ich je in meiner schulischen Laufbahn erleben durfte. Danke!

Diese Fahrt war eine der aufschlußreichsten, sportlichsten und interessantesten Fahrten die ich je miterleben durfte.

Das Fahrradfahren war anstrengend, aber ich bin sehr stolz darauf, dass wir ca. 400 km in 10 Tagen gefahren sind. Ein Erfolg fürs Leben!

Ich freue mich, dass ich in zehn Tagen drei verschiedene Länder mit ihren Hauptstädten auf eine besondere Art besuchen konnte. (Radfahren entlang der Donau!!!)

Ich fand die Fahrt sehr schön. Man merkt, dass man sich ansonsten unterschätzt, aber eigentlich in Wirklichkeit viel drauf und ein großes Durchhaltevermögen hat.

Es war alles toll. Bei der nächsten Fahrt wäre ich gerne dabei.

   
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